Im Jahr 2007 war "
Drei Tage Zeit für Helden" wohl der Schlachtruf schlechthin in der Jugendarbeit. Rund ein Jahr später kann man zurückblickend sagen, dass die hohen Erwartungen noch weit übertroffen wurden. Die Motivation war groß, die Teilnehmer haben sich mit der Aktion identifiziert und sogar auf großflächige Präsentation der eigenen Gruppe verzichtet.
Aber damit ist der Erfolg noch nicht vollständig begründet: Ein weiterer, für die Zukunft wichtiger Punkt war die Vernetzung unter den Gruppen. Spontane Hilfsaktionen, "Helden", die nach getaner Arbeit auch noch bei anderen Gruppen mitmachen, gegenseitiges Kennenlernen und Reden über die Projekte - die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Besonders wichtig ist es, auch diesen Punkt mit in den (Jugendarbeits-)Alltag zu bringen. Jugendgruppen, die über ihren Tellerrand hinaus zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und Kompetenzen weitergeben, profitieren in großem Umfang davon. Projekte, die eine Gruppe alleine nicht bewältigen kann, ist mit zwei oder drei vielleicht doch zu schaffen. Ausrüstung, die sich der eine nicht leisten kann, liegt beim anderen vielleicht verstaubt im Lager.
Doch wichtig dafür ist vor allem, dass die Jugendarbeiter voneinander wissen und die Aktivitäten der anderen kennen. So findet das gesuchte Schlauchboot für den Ministrantenausflug sehr viel schneller den Weg von den Pfadfindern aus der einen Ecke unseres großen Landkreises zur kleinen Landpfarrei am anderen Ende. Und so findet die Gruppenstunde auch leichter jemanden, der ihnen beim Gestalten ihrer Homepage hilft.
Dieses Wissen wollen wir mit diesem Blog verteilen - es funktioniert aber nur, wenn möglichst viele mitmachen. Also berichtet über eure Angebote, Aktivitäten, Ideen oder auch Probleme, kurz oder lang, gerne auch mit Bildern - einfach wie ihr wollt. Wir freuen uns drauf!